Und alles nur wegen den Frauen!

Oh ja, die Frauen sind immer Schuld! Das sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Das habe ich zumindest bei meinen letzten zwei Büchern festgestellt.

Gelesen wurde von mir zu erst der aktuelle Gangsterepos „In der Nacht“ von „Shutter Island“ – Autor Dennis Lehane.

Ein unglaublich gutes Buch, das den Aufstieg des kleinen Ganoven Joe Coughlin während der amerikanischen Prohibition darstellt. ( Zur Info: Prohibition = Verbot von Herstellung, Verkauf und Konsum von Alkohol / 1917 ) Coughlin wächst in Boston als Sohn eines hohen Tieres der Polizei auf, doch schnell wird ihm klar das er lieber auf der anderen Seite agiert, nämlich in der Nacht. Dieser Roman hat mich unglaublich berauscht, da man sich sehr gut in die Zeit hinein versetzen kann.

Man fühlt sich zurück versetzt in die Zeit der Mafia, des Al Capone, Bonnie und Clyde.

Lehane

Diogenes: Hardcover – 22,90 € Taschenbuch – 12,90 €

Und um noch mal einen Bezug zu meiner Überschrift zu bilden – Schuld an seinem Aufstieg, zu einem der größten Rum-Schmuggler seiner Zeit zu werden, sind zwei Frauen. Das heißt aber noch lange nicht, das Liebe in diesem Buch dominiert, aber sie spielt leise im Hintergrund und zeigt uns warum Männer manchmal handeln, wie sie handeln.

Bitte lest es selbst, ich war mehr als beeindruckt!

Als zweites las ich dann gleich im Anschluss, ein Buch das im Jahre 1946 geschrieben und  veröffentlicht wurde. Autor ist James M. Cain und der Titel lautet „Es begann an Sacramento“.

Hier geht es wieder um den jungen Roger Duval, der sich hoffnunglos in die schöne Morina verliebt.

Auch dieser Roman spielt in Amerika, aber diesmal im Jahre 1840 und im „Wilden Westen“, bzw. dort wo man in Minen das Gold schürft.

Dieses Buch ist eindeutig schwieriger zu lesen, da man der Sprache anmerkt das sie aus einer anderen Zeit kommt, aber trotz allem war es sehr lesenswert. Wie schon anfangs gesagt, verliebt sich der Protagonist in Morina und unternimmt alles was in seiner Macht steht um ihr zu imponieren und gerät dadurch auf die schiefe Bahn – wie er mehrmals selber feststellt:

“ Wie ein mexikanischer Cowboy kleidest du dich in schwarzen Samt, blonde Locken fallen auf deinen Kragen, und du liebst diese Hure, die nicht einmal den Schuß Pulver wert ist, den man brauchen würde, um sie in die Hölle zu jagen.“

Schlussendlich kann man sagen, das Frauen die schwarze Seite der Männer herraufbeschwören und aus jedem guten Mann einen Gangster machen können.

Also Vorsicht 😉

Meine Meinung in 3 Worten: Liebe, Gewalt, 30er Jahre.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Buchfetisch

Eine Antwort zu “Und alles nur wegen den Frauen!

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