The american way of life

So wie der Zufall will, habe ich die Angewohnheit, Bücher mit einem speziellen Thema zu lesen und dabei auf Zwillinge zu stoßen – sei es vom Inhalt oder Titel her.

Dies war auch dieses mal der Fall. Im Mittelpunkt meiner Odysee stand: AMERIKA. Nebenbei kommt auch noch der kuriose Fakt zum tragen, dass mein Freund in ein paar Wochen in Amerika arbeiten wird. Wissen meine Bücher mehr als ich? Möchten sie mir mentale Unterstützung leisten? Very strange.

Auf jeden Fall habe ich beide Exemplare verschlungen und mich nebenbei noch über die Geschichte des Landes informiert (Kolonialzeit bis heute – simpel und anschaulich dargestellt durch ein Informationsheft der Bundeszentrale für politische Bildung – Thanks! ;D )

Ich will nicht weiter um den heißen Brei labbern, hier meine Rezensionen:

Zuerst habe ich Elizabeth Ellens Buch „Die letzte Amerikanerin“ gelesen, geschrieben von einer waschechten Amerikanerin. Kleingedruckt steht unter dem Titel „12 Storys“, also wusste ich von Anfang an das es sich um Kurzgeschichten handeln wird, aber welches Thema sie haben werden blieb mir ein klein wenig unklar, da nur grob gesagt wird das es „12 mitreißende Storys über Gewalt, Zärtlichkeit und den unbändigen Wunsch nach Liebe“ sind. Ziemlich weitläufig.

Aber nach erstem Lesen weiß man was damit gemeint ist.

In den ersten Geschichten geht es um die gleiche Person, ein junges Mädchen, dass zu Hause vernachlässigt wird und den sexuellen Antivitäten ihrer Mutter lauschen muss.

In einer anderen Geschichte streift eine Frau alleine durch die Wildnis, um die Trennung von ihrem Exfreund zu verarbeiten. Immer geht es um Frauen, die sich ausleben, Liebe suchen, Erniedrigung ertragen müssen und sich selbst versuchen zu finden. In einer wundervoll agressiv, verspielten Schreibweise á la Feuchtgebiete.

Aber viel poetischer, einfühlsamer und einer fast elfenhaftigen Interpretation des Geschlechtsaktes. Bitte lesen!

Schwarzkopf: Klappenbroschur – 14,95 €

Das zweite Buch ist Katja Eichingers Debütroman „Amerikanisches Solo“. Zentrale Figur ist Harry Cubs, ein weltberühmter Jazzmusiker, der am liebsten ganz mit sich allein ist.

Die ersten 20 Seiten waren eher mühsam , aber dafür sind die nächsten 130 umso spannender! Denn Harry verliebt sich in eine Frau die er in einem Café trifft und zufällig ist diese Frau seine neue Nachbarin. Doch trauriger Weise hat sie einen Mann der doppelt so alt ist wie und sie stark dominiert. Er merkt das es ihr nicht gut geht. Irgendetwas ist da faul! Da beschließt Harry seine Muse zu retten..

Ein wundervoll spannendes Buch mit ungeahnten Wendungen. Ich kann nicht viel verraten außer.. Lest es selbst!!

Metrolit: Hardcover – 19,90 €

xoxo

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