Nevermind

Durch einen glücklichen Zufall kam ich dazu, den Film „Cobain: Montage of Heck“ schauen zu dürfen. Nur am Donnerstag den 09.04. sollte der Film laufen. Hervorzuheben sei das der Film die erste autorisierte Dokumentation über den Nirvana Sänger ist. Natürlich gab es schon viele, doch dieser sollte anders werden.

Photo of Kurt COBAIN and NIRVANA

Brett Morgen, der die Regie übernahm, arbeitete circa 8 Jahre an diesem Werk, in Zusammenarbeit mit Kurts Tochter Francis Bean Cobain.

„Sie ist der zündende Funke – dieser Film ist nur für sie! Frances und ich haben immer die gleiche Vision gehabt, was aus all dem werden sollte. Alle Menschen, die irgendwie mit Nirvana zu tun hatten, wollten das hier für Frances machen.“

Trailer „Cobain: Montage of Heck.“

Was soll ich sagen?

Ich bin eingefleißter Nirvana-Fan. Grunge war/ist der Sound meiner Kindheit und Kurt Cobain einer meiner Idole. Er ist einer von den berühmten Mitgliedern des Club 27. Mystisch, unnahbar – eine Legende. Und genau deswegen hat mich der Film so unglaublich mitgerissen, denn er zeigt ihn anders als andere Dokumentationen.

Hier kommt der echte Kurt Cobain zum Vorschein. Angefangen beim kleinen Sonnenschein, der schon früh als Kind die Liebe zur Musik fand und jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Oder dem traurigen, zugezogenen Teenager der sich von niemanden akzeptiert fühlte. Aber natürlich auch der Protagonist des Grunge, dem Rebellen der sich keinen konventionellen Regeln unterwerfen wollte. Bis hin zum liebenden Vater. Wieso dieser Film dies zu eindringlich vermitteln kann? Er ist gespickt mit persönlichen Notizen, Kritzeleien, Tonbandaufnahmen, Videomitschnitten, Fotos, Song – und Tagebucheinträgen und aufgenommen Interviews. Sogar ein kleiner Comic wird in den Film eingebaut. Alles kunstvoll drapiert zu einer künstlerischen Videomontage die Cobains Lebenslinie zeichnet. Wie von Geisterhand schreiben sich seine Gedanken aufs Papier. Seine Karikaturen bekommen Leben eingehaucht und bewegen sich plötzlich. Verstörende Videocollagen verinnerlichen wie schmerzhaft und verletzend er das Leben doch empfand, so sehr das er sich das Leben nahm.

Ich kann euch diesen Film nur empfehlen. Er geht einem an Herz und Nieren. Vor allem ans Herz. In meinem hat er definitiv einen Platz gefunden. Thank you Mr. Cobain!

Quellen: 

http://www.filmstarts.de/kritiken/234282.html

http://www.rollingstone.de/news/meldungen/article687739/kurt-cobain-montage-of-heck-doku-feiert-premiere-auf-dem-sundance-festival-dave-grohl-taucht-im-film-nicht-auf.html

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