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Alles nur ein böser Alptraum?

Vor einigen Wochen kam Michel Bussis neuer Roman “ Die Frau mit dem roten Schal“ raus. Und dieser werte Herr hat es mir angetan. Schon sein Debütroman Das Mädchen mit den blauen Augen mich in seinen Bann. Er hat die Begabung, Geschichten zu schreiben, die so spannend sind das man sie nicht aus der Hand zu legen. Also war es klar das ich auch dieses Buch lesen muss.

Jamal macht Urlaub an der Küste der Normandie. Er läuft für sein Leben gern, auch wenn er nur noch ein Bein hat und somit eine Prothese braucht.

Und so läuft er jeden Morgen seine Runden und da sieht er sie. Die wahrscheinlich schönste Frau die er je gesehen hat. Sie hat zerrissene Kleider und es scheint als wolle sie gleich von der Klippe springen. Mit müh und Not will er sie mithilfe eines roten Schals retten, doch sie springt.

Was dann im weiteren Verlauf des Romans geschieht, hat Bussi auf sehr authentische und emotionale Art und Weise beschrieben: Alles deutet darauf hin das Jamal der Schuldige ist. Er ist der einzige Zeuge der sie springen sah. 

  

Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf eigene Faust in dieser Sache zu ermitteln. Dabei stößt er selbst an seine Grenzen des Verstandes und irgendwann weiß er selbst nicht mehr was er getan hat und was nicht.

Ein wirklich tolles Buch zum zwischendurch lesen!
Zwar ist es kein hochliterarisches Werk, doch die Spannung spitzt sich immer mehr zu und nach einem Kapitel kann man das Buch nicht weglegen, weil man wissen will wie es weiter geht. 
Meine Meinung in 3 Worten: spannend – emotional – rasant!

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Von Frau zu Schaf

Lisbeth ist ein schon ein komisches Kind. Sie zählt was das Zeug hält, egal ob Pflastersteine die ihren Weg kreuzen, die Karo’s auf dem Hemd von ihrem „Date“ oder aber die Büroklammern auf Arbeit. Zahlen sind ihr das Liebste. Ein weiteres Hobby ist „Fluchtschlafen“, wenn alles zu viel wird, vor allem dann wenn menschliche Nähe im Spiel ist. Ihr Haustier Paul ist ein Schaf, das denkt es ist ein Mensch.

Klingt komisch? Ist aber so!

Doch dann wird Lisbeth von ihrer Tante mit 23,7 Jahren vor die Tür gesetzt und muss sich nun in Berlin Kreuzberg durchschlagen. Obwohl, durchschlagen..?

Sie lernt eine Menge Leute kennen, so wie zum Beispiel den 70 jährigen Punker-Opa Paul und seine Kommune die seit Jahren, wenn nicht schon sogar Jahrzehnten, diesen bunten Fleckchen Berlins bewohnen. Ist gibt viel zu entdecken, viel zu erleben. Und dann ist dann taucht plötzlich dieser Edgar auf, der ihre Gefühle völlig ins taumeln bringt. Wird Lisbeth ihr Glück in Kreuzberg finden?

Ullstein: Taschenbuch – 9,99 €

Das Buch ist die perfekte Lektüre, wenn mal Langweile herrscht. Sowohl an Sommer- als auch Regentagen.

Man kann mitlachen oder auch mitweinen und sich über Stellen wie „Ich ging die 149 Stufen nach oben“ kaputt lachen, da sie das zählen nie ganz lassen kann. Es hat zwar keinen unendlichen Tiefgang, ist aber im Ganzen betrachtet eine wunderschön geschriebene Geschichte eines „verrückten“ Mädchens, das dabei ist erwachsen zu werden und die Liebe fürs Leben zu finden. Nebenbei geschehen Sachen über die man laut lachen oder in sich hinein schmunzeln kann, denn ist nicht jeder ein kleines Stück Lisbeth?

Ich für meinen Fall definitiv! Wer es herrausfinden möchte muss sich selbst überzeugen 😉


Meine Meinung in 3 Worten: bunt, nummeriert, witzig.

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